FAQ: Frequently asked questions – häufige Fragen
Hat das Körpergewicht der Frau Einfluss auf Fruchtbarkeit und Erfolg der Behandlung des Paares?Das Körpergewicht hat entscheidenden Einfluss. Bei ausgeprägtem Untergewicht kann es zu hormonellen Störungen kommen. Typisch ist dann, dass lange Phasen ohne Monatsblutungen und Eisprung ablaufen. Bei deutlichem Übergewicht werden häufig zu viele männliche Hormone gebildet. Diese werden im Körper der Frau in Östrogene umgewandelt und stören den Ablauf eines normalen Zyklus. Auch hier kann es häufig passieren, dass kein Eisprung stattfindet. Je nach Ausmaß des Übergewichtes kommt es nach erfolgreichem Eintritt einer Schwangerschaft häufiger zu Komplikationen (z. B. Zuckerkrankheit, Bluthochdruck, Makrosomie ([Hochwuchs]). Auch können vermehrt Probleme bei der Geburt entstehen (die Überwachung des Fetus ist erschwert, erhöhte Komplikationsrate bei Kaiserschnittgeburten). Außerdem steigt das Risiko für Fehlgeburten deutlich an.
Eine Gewichtsregulierung kann zu einer Normalisierung der Hormonstörung führen und manchmal sogar eine weitere Behandlung unnötig machen.
Eine Gewichtsregulierung kann zu einer Normalisierung der Hormonstörung führen und manchmal sogar eine weitere Behandlung unnötig machen.
Was ist die Chlamydieninfektion und kann diese auf die Erfüllung von Kinderwunsch Einfluss haben?Chlamydien sind Bakterien, die bei Frauen und Männern für Unterleibsentzündungen verantwortlich sind. Die Ansteckung erfolgt meist beim Geschlechtsverkehr. Manchmal merken die Betroffenen nichts von der Infektion.
Trotzdem kann es zu negativen Folgen bei Frau und Mann kommen.
Bei der Frau können der Gebärmutterhals, die Gebärmutter und die Eileiter betroffen sein.
Manchmal ist der Schaden an den Eileitern so groß, dass sie nicht mehr durchgängig sind.
Bei Nachweis einer Infektion (Abstrich oder Blutuntersuchung) ist eine Behandlung mit Antibiotika dringend zu empfehlen.
Trotzdem kann es zu negativen Folgen bei Frau und Mann kommen.
Bei der Frau können der Gebärmutterhals, die Gebärmutter und die Eileiter betroffen sein.
Manchmal ist der Schaden an den Eileitern so groß, dass sie nicht mehr durchgängig sind.
Bei Nachweis einer Infektion (Abstrich oder Blutuntersuchung) ist eine Behandlung mit Antibiotika dringend zu empfehlen.
Was kann man tun, wenn ein Eileiterverschluss vorliegt?Es gibt zwei Behandlungsmöglichkeiten: Man kann durch eine (mikrochirurgische) Operation versuchen, den Eileiter zu reparieren. Der Erfolg dieser Maßnahme hängt vom Ausmaß und der Lage des Eileiterschadens ebenso ab wie von der Erfahrung des Chirurgen. Die andere Möglichkeit ist, mit Maßnahmen der künstlichen Befruchtung eine Schwangerschaft zu erzielen. Welcher Weg versucht wird, ist von verschiedenen Faktoren abhängig (z. B. alter der Patientin, Ausmaß der Schädigung, zusätzliche andere Faktoren für die Kinderlosigkeit). Generell wird dem Paar die Methode empfohlen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Erfolg führt.
Schadet Rauchen der Fruchtbarkeit?Diese Frage ist eindeutig mit „Ja“ zu beantworten. Regelmäßiges Rauchen ist bei Frauen und Männern schädlich. Frauen, die mehr als zehn Zigaretten pro Tag rauchen, haben deutlich häufiger Fehlgeburten als Nichtraucherinnen. Außerdem ist der Gebärmutterhalsschleim verändert und stört das Eindringen von Samenfäden in die Gebärmutter. Dadurch kommt es seltener zum Eintritt einer Schwangerschaft. Nach Eintritt einer Schwangerschaft wird durch das Rauchen die Sauerstoffversorgung des Kindes erheblich verschlechtert. Durch Mangelversorgung kommt es häufiger zu Wachstumsverzögerungen bei den Kindern. Bei Männern wird die Samenqualität negativ beeinflusst: Die Zahl der Spermien nimmt ab, und auch die Beweglichkeit wird vermindert. Es lohnt sich, auf das Rauchen zu verzichten!
Wie häufig sind Fehlgeburten?Fehlgeburten sind häufig. Wenn durch eine Ultraschalluntersuchung eine Schwangerschaft festgestellt wurde, beträgt das Risiko für eine spontane Fehlgeburt ca 15 %. Sehr frühe Fehlgeburten sind noch häufiger. Oft weiß eine Frau dann gar nicht, dass sie schwanger ist. Mit zunehmender Schwangerschaftsdauer sinkt das Risiko für eine Fehlgeburt. Ein wichtiger Einflussfaktor ist das Alter der Frau. Mit zunehmendem Alter steigt es deutlich an. Mehr als die Hälfte der Fehlgeburten ist genetisch bedingt, d. h. meistens liegen Chromosomenfehlverteilungen vor. Bei mehrmaligen vorangegangenen Fehlgeburten steigt das Risiko ebenfalls deutlich an.
Wie soll man sich nach dem Embryotransfer verhalten?Es gibt keine bewiesenen Erkenntnisse für bestimmte Verhaltensweisen, die fördernd für das Entstehen einer Schwangerschaft sind. Es ist sicherlich sinnvoll, extreme körperliche Belastungen zu vermeiden. Ob Saunabesuche, Sport oder heiße Wannenbäder „schaden“, kann nicht wirklich gesagt werden. Wichtig ist jedoch, dass die vom Arzt verordneten Medikamente regelmäßig eingenommen werden.
Ist eine Überprüfung der Durchgängigkeit der Eileiter immer nötig?Eine Überprüfung der Eileiter ist dann sinnvoll, wenn die Patientin eine entsprechende Vorgeschichte aufweist: Diese liegt vor, wenn es Voroperationen (z. B. nach Entzündungen des Unterleibes) oder Eileiterschwangerschaften gegeben hat. Die Überprüfung erfolgt durch eine Bauchspiegelung (Laparoskopie) mit "Blauprobe". Es handelt sich um einen ambulanten Eingriff, der ca. 30 Minuten dauert. Gleichzeitig kann man bei diesem Eingriff noch die Eierstöcke und die Gebärmutter genauer untersuchen und ggf. andere Auffälligkeiten (Verwachsungen, Endometriose) feststellen und manchmal auch korrigieren. Eine Bauchspiegelung bietet sich auch dann an, wenn nach drei Therapiezyklen (Hormonbehandlung und Samenübertragung) keine Schwangerschaft eingetreten ist und es keine Hinweise auf einen Verschluss in der Vorgeschichte der Patientin gab.
Was versteht man unter Endometriose und beeinflusst diese die Chance, schwanger zu werden?Als Endometriose bezeichnet man die Ansiedlung von "versprengter" Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutterhöhle. Man geht davon aus, dass 10 % aller Frauen im gebärfähigen Alter an einer Endometriose leiden. Bei Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch geht man sogar von 20-50 % betroffener Frauen aus. Bei ausgeprägter Endometriose können sich Verwachsungen und Eileiterverschlüsse bilden. Manchmal hat die betroffenene Frau in Abhängigkeit davon, welche Organe befallen sind, Schmerzen vor der Monatsblutung. Eine Behandlung kann mit Medikamenten oder durch chirurgische Verfahren erfolgen.
Gibt es alternative Behandlungen, um die Spermienqualität des Mannes zu verbessern?Es gibt bisher keine wissenschaftlichen Studien, die beweisen, dass Methoden wie Akupunktur oder der Einsatz von pflanzlichen Stoffen die Spermienqualität verbessert.
Welche Untersuchungen beim Mann werden durchgeführt?Der erste Schritt ist immer ein ausführliches Gespräch, bei dem herausgefunden werden soll, ob es in der Vergangenheit bestimmte Erkrankungen gegeben hat, die eventuell die Spermienqualität beeinflussen können (z. B. Mumps, Hodenhochstand, Hodentumor). Es folgt eine körperliche Untersuchung (Beurteilung der Größe, Konsistenz und Lage der Hoden, der Nebenhoden und der Brust), bei der unter anderem auch ein Ultraschall des Hodens durchgeführt wird, um das Vorliegen eines Tumors oder von Krampfadern festzustellen. Durch eine Hormonanalyse kann festgestellt werden, ob eine mögliche Störung hormonell bedingt ist und ggf. auch mit Medikamenten behandelt werden kann. Außerdem wird zweimal im Abstand von ca. vier bis sechs Wochen eine Samenanalyse durchgeführt. Dabei wird neben der Zahl der Spermien die Beweglichkeit und die Spermienform beurteilt, um im Anschluss eine entsprechende Therapie festlegen zu können. Die Spermienprobe wird durch Masturbation nach einer drei- bis fünftägigen sexuellen Enthaltsamkeit gewonnen. Bei sehr auffälligen Spermiogrammbefunden (z. B. bei sehr stark eingeschränkter Spermienzahl oder dem Fehlen von Spermien in der abgegebenen Probe) können sich eine Chromosomenanalyse oder molekulargenetische Untersuchungen anschließen.
Was ist eine Hodenbiopsie (TESE = testikuläre Spermienextraktion) und wann ist sie erforderlich?Gründe für eine operative Spermiengewinnung aus Hodengewebe sind das völlige Fehlen von Spermien im Ejakulat, extrem niedrige Spermienkonzentrationen (ca. 0,1 Mio./ml) oder wenn nur tote Spermien (Nekrozoospermie) gefunden werden. Bei einem Eingriff in Vollnarkose werden dem Mann aus beiden Hoden etwa reiskorngroße Gewebestückchen entfernt und auf das Vorhandensein von Spermien untersucht. Werden Spermien nachgewiesen, kann man die Biopsate in flüssigem Stickstoff einfrieren und so lange lagern, bis die Spermien für die Behandlung von Eizellen benötigt werden. Gleichzeitig wird ein Teil des entnommenen Gewebes auch histologisch untersucht, um das Vorliegen eines Hodentumors auszuschließen.
Wie ist der typische Ablauf für das Paar, wenn die Entscheidung für IVF oder ICSI gefallen ist?Im Gespräch mit dem behandelnden Arzt werden alle noch offenen Fragen beantwortet. Im Anschluss wird ein Behandlungsplan zur Vorlage bei der Krankenkasse erstellt. Nach der vorliegenden schriftlichen Genehmigung durch die Krankenkasse wird der sogenannte „Vorbereitungszyklus“ begonnen. Die Patientin bekommt eine Pille verordnet. In der Mitte der Pilleneinnahme beginnt die „Down-Regulation“ (siehe dort). Am Ende der Pilleneinnahme beginnt die eigentliche Stimulationsbehandlung. Die Patientin injiziert sich selbst jeden Tag ein bestimmtes Präparat (Hormonspritze). In den meisten Fällen erfolgt nach fünf Tagen erstmalig eine Ultraschallkontrolle, um die Reaktion des Eierstockes auf die Behandlung zu überprüfen. Meist erfolgt parallel eine Blutentnahme zur Überprüfung bestimmter Hormonwerte. In Abhängigkeit davon erfolgt die weitere Therapiefestlegung und weitere Ultraschallkontrollen. Wenn die Eibläschen entsprechend herangereift sind, wird mittels einer bestimmten Spritze (Choragon) der Eisprung ausgelöst. 34 Stunden nach der Injektion erfolgt die Eizellentnahme. Diese erfolgt in einer kurzen Vollnarkose. Nach ca zweieinhalb Stunden kann die Patientin die Praxis verlassen. Am Tag der Eizellentnahme muß der Partner mit in die Praxis kommen, weil er Spermien für die weitere Behandlung abgeben muss. Zwei bis drei Tage später werden die Embryonen in die Gebärmutter gegeben. Dieser Eingriff dauert nur wenige Minuten, erfolgt ambulant in der Praxis und erfordert keine Narkose. Im Anschluss werden weiter Medikamente verordnet, die die Einnistung des Embryos unterstützen. Nach zwei Wochen erfolgt dann eine weitere Blutuntersuchung, um das Vorliegen einer Schwangerschaft zu testen.
Was versteht man unter Kryokonservierung?Allgemein spricht man von einer Kryokonservierung, wenn biologisches Material eingefroren wird.
Beim Mann können Spermien eingefroren werden, wenn er am Tag der Eizellgewinnung nicht anwesend sein kann oder aus anderen Gründen keine Spermien abgeben kann. Auf eingefrorene Proben greift man auch dann zurück, wenn bei dem Mann eine TESE-Behandlung (siehe dort) durchgeführt wurde.
Nach der Stimulation können zum Teil deutlich mehr Eizellen gewonnen werden, als für die Rückübertragung in die Gebärmutter benötigt werden. Diese kann man nach der Behandlung mit den Spermien des Partners im sogenannten "Vorkernstadium" (siehe dort) einfrieren.
Beim Mann können Spermien eingefroren werden, wenn er am Tag der Eizellgewinnung nicht anwesend sein kann oder aus anderen Gründen keine Spermien abgeben kann. Auf eingefrorene Proben greift man auch dann zurück, wenn bei dem Mann eine TESE-Behandlung (siehe dort) durchgeführt wurde.
Nach der Stimulation können zum Teil deutlich mehr Eizellen gewonnen werden, als für die Rückübertragung in die Gebärmutter benötigt werden. Diese kann man nach der Behandlung mit den Spermien des Partners im sogenannten "Vorkernstadium" (siehe dort) einfrieren.
Was ist eine Down-Regulation?Das dafür eingesetzte Medikament heißt GnRH-Agonist und soll zeitlich begrenzt eine Blockade der Hirnanhangsdrüse bewirken. Dadurch werden die Hormone LH und FSH nicht von der Hirnanhangsdrüse abgegeben, und somit wird eine "körpergesteuerte" Eizellbildung und -reifung verhindert. Die Eizellreifung kann dadurch besser von „außen“ über die Stimulationsmedikamente gesteuert werden.
Welche Gründe gibt es, wenn keine Schwangerschaft eintritt?Es gibt sehr viele unterschiedliche Ursachen, die dazu führen dass es "nicht klappt". Die Ursachen können bei der Frau und beim Mann liegen. Statistisch verteilen sich je 30 bis 40 % in gleichem Maß auf Mann und Frau. Bei 15 bis 30 % bestehen bei beiden Partnern Gründe für die vorliegende Kinderlosigkeit. Dazu kommt ein Anteil von ca. 5 bis 10 %, wo sich trotz intensiver diagnostischer Abklärung kein Grund findet. Man spricht dann von einer idiopathischen Sterilität. Die Suche der Ursache für die Kinderlosigkeit ist also immer eine Paarbehandlung.
Wie sind die Chancen im Rahmen einer Kinderwunschbehandlung?Das Entstehen einer Schwangerschaft ist ein sehr komplexer Vorgang, bei dem viele unterschiedliche Abläufe koordiniert werden. Man sollte sich klarmachen, dass auch bei einem völlig gesunden Paar mit regelmäßigem Geschlechtsverkehr die Chance, innerhalb e i n e s Zyklus schwanger zu werden, nur ca. 20 bis 30 % beträgt. Die Schwangerschaftsrate pro Behandlungsversuch mit "künstlicher Befruchtung" (IVF oder ICSI) ist vergleichbar hoch. Daraus leitet sich ab, dass mehrere Zyklen notwendig werden können, um den Kinderwunsch zu realisieren. Die individuelle Chance des Paares hängt von der Schwere der Störung und vom Alter der Frau ab. Ca. 60 bis 80 % aller Paare mit ungewollter Kinderlosigkeit können den Kinderwunsch realisieren, wenn alle Therapiemöglichkeiten ausgeschöpft werden.
Ab wann nimmt die Fruchtbarkeit bei Frau und Mann ab?Frauen haben zwischen dem 20. und 25. Lebensjahr die größten Chancen auf den Eintritt einer Schwangerschaft. Ein deutliches Nachlassen der Chancen zeigt sich ab dem 35. Lebensjahr. Die Ursache dafür ist eine reduzierte Funktionsfähigkeit des Eierstocks und eine Verschlechterung der Eizellenqualität. Beim Mann wird die Spermienqualität zwar mit zunehmenden Alter auch etwas schlechter, allerdings ist das Alter für die Fruchtbarkeit des Mannes weniger bedeutsam.
Ab wann spricht man von ungewollter Kinderlosigkeit?Der Begriff "Unfruchtbarkeit" (Sterilität) wird definiert, wenn über zwei Jahre bei einem sexuell aktiven Paar ohne Anwendung von Verhütungsmitteln keine klinische Schwangerschaft eintritt.
Gibt es besondere Risiken, wenn eine Diabetikerin schwanger werden möchte?Ein insulinpflichtiger Diabetes stellt einen Risikofaktor für die Frau und für das ungeborene Kind dar. Ein schlecht eingestellter Diabetes erhöht das Risiko für Fehlgeburten. Er kann zu Entwicklungsverzögerungen, Fehlbildungen und manchmal auch zu Totgeburten führen. W i c h t i g ist, den Diabetes vor dem Behandlungsstart gut einzustellen. Beim Eintritt einer Schwangerschaft muss eine engmaschige Kontrolle erfolgen, weil im Verlauf der Schwangerschaft große Schwankungen auftreten können. Bei gehäuft auftretenden Fehlgeburten sollte als mögliche Ursache ein nicht erkannter Diabetes ausgeschlossen werden.
Wie kann eine Frau selbst merken, ob und wann ein Eisprung stattfindet?Das wichtigste Zeichen ist die Veränderung des Schleims, der kurz vor dem Eisprung durchsichtig wird und sich zu "Fäden spinnen" lässt. Durch das Führen einer Basaltemperaturkurve kann man den Termin gut ermitteln. Dies erfordert, dass die Frau jeden Morgen zur selben Zeit vor dem Aufstehen die Temperatur im Mund oder im Enddarm misst. Beim Eintritt des Eisprungs ist ein Temperaturanstieg um ca. 0,4° C messbar.
Das entscheidende Hormon für die Auslösung des Eisprungs ist LH (luteinisierendes Hormon). Es kann mit Teststäbchen im Urin nachgewiesen werden.
Wenn die Frau bereits in gynäkologischer Behandlung ist, kann der Arzt über Ultraschallkontrolle das Wachstum des Eibläschens verfolgen. Kurz vor dem Eisprung ist es 18 bis 22 mm groß, und nach dem Eisprung ist es nicht mehr sichtbar.
Das entscheidende Hormon für die Auslösung des Eisprungs ist LH (luteinisierendes Hormon). Es kann mit Teststäbchen im Urin nachgewiesen werden.
Wenn die Frau bereits in gynäkologischer Behandlung ist, kann der Arzt über Ultraschallkontrolle das Wachstum des Eibläschens verfolgen. Kurz vor dem Eisprung ist es 18 bis 22 mm groß, und nach dem Eisprung ist es nicht mehr sichtbar.
Was ist eine Inseminationsbehandlung und wann wird sie durchgeführt?Unter einer Insemination versteht man die Übertragung einer speziell aufbereiteten Samenprobe in den oberen Genitaltrakt der Frau. Heute wird überwiegend die intrauterine Insemination eingesetzt, d. h., die Spermien werden in der Gebärmutter deponiert. Ziel der Insemination ist es, eine Abwehrreaktion des Zervikalschleims gegen die Spermien zu verhindern und eine Anreicherung gut beweglicher Spermien für die Befruchtung zur Verfügung zu erreichen. Man führt die Insemination meist am Tag des Eisprungs (sogenanntes Ovulationstiming) durch und erhöht dadurch die Chancen auf eine Schwangerschaft.
Indikationen für die Durchführung einer Insemination sind eine ungenügende Produktion von Zervikalschleim (z. B. durch anatomische Veränderung am Muttermund nach Konisation), die gestörte Interaktion von Spermien und Zervikalschleim sowie eine leichte bis mäßiggradige Einschränkung der Spermienqualität. Voraussetzung für den Erfolg dieser Methode ist die Durchgängigkeit wenigstens eines Eileiters.
Indikationen für die Durchführung einer Insemination sind eine ungenügende Produktion von Zervikalschleim (z. B. durch anatomische Veränderung am Muttermund nach Konisation), die gestörte Interaktion von Spermien und Zervikalschleim sowie eine leichte bis mäßiggradige Einschränkung der Spermienqualität. Voraussetzung für den Erfolg dieser Methode ist die Durchgängigkeit wenigstens eines Eileiters.


